Am 30.01.2010 besuchte der Fischmeister am Institut für Gewässerökologie und. Fischereibiologie in Scharfling Wolfgang Hauer das Huchenrevier des ASV-Steyr.
Gegen 14:50 Uhr konnte er einen schönen 74cm Junghuchen im Bischofswasser landen. (Bild siehe Fangbericht 2010)
Der auch anwesende Gewässerbiologe Mag. Clemens Ratschan
(ezb-fluss) entnahm sofort an der Schwanzflosse eine Vergleichsprobe.
Dieses Material wird Hr. Dr. Steven Weiss Ph.D., Assistant Professor an der Karl-Franzens Universität Graz, Institut für Zoologie in Graz, zur Verfügung gestellt. (Bild siehe Fangbericht 2010)
Mag. Ratschan hat an die Karl-Franzens Universität Graz die Probe übermittelt, wo Dr. Weiss dieses Material für ein laufendes Forschungsprojekt benötigt. Derzeit arbeitet Weiss' Team daran, einen weiteren genetischen Nachweis heimischer Fischpopulationen zu erbringen:
Flussabwärts von Leoben gelang Naturschützern in den letzten Jahren eine Wiederbesiedelung der fast ausgestorbenen Huchen. In Graz hat sich eine Huchenpopulation etabliert, die jetzt aber mit einem neu geplanten Kraftwerk gefährdet wird. Das Argument der Kraftwerkbefürworter ist, dass diese Fische ohnehin nur künstlich ausgesetzt wurden. Das Forschungsteam versucht nun durch genetische Methoden festzustellen, ob die Huchen in der Mur dem ursprünglichen Bestand entsprechen.“ Ein solcher wissenschaftlicher Nachweis würde die Huchen noch schützenswerter machen, als sie ohnehin sind